KAWASAKI gewinnt Le Mans
Kawasaki hat seinen Vorjahreserfolg bei den 24 Motorrad-Stunden von Le Mans wiederholt. Bei der 34. Auflage des Rennens setzten sich erneut die drei französischen Piloten Julien Da Costa, Olivier Four und Gregory Leblanc durch. Dahinter belegten Anthony Delhalle, Baptiste Guittet (beide Frankreich) und Daisaku Sakai (Japan) auf Suzuki den zweiten Platz.
Le Mans, (Frankreich), 26. September 2011 – das Rennteam KAWASAKI-SRC hat am vergangenen Wochenende die 34. Auflage der 24 Stunden von Le Mans in einem spektakulären Rennen gewonnen.
Von Startplatz drei aus ins Rennen gegangen, konnte Startfahrer Julien Da Costa schon in der ersten Kurve die Führung übernehmen. Das war der Beginn eines aufsehenerregenden Kampfes um den Sieg zwischen den beiden Top-Teams von Kawasaki und Suzuki-SERT N°1, pilotiert von Delhalle, Sakai und Guittet.
Am Sonntagmorgen um 10:40 Uhr lagen die sich duellierenden Motorräder immer noch fast gleichauf innerhalb einer Rennrunde. Der Abstand betrug lediglich eine Minute. Doch die Suzuki musste wegen eines technischen Problems außerplanmäßig an die Box, und verlor die Runde.
Dieser Boxenstopp markierte den Wendepunkt des Rennens. Die Kawasaki behielt die Führung bis zur Zielflagge.
Nach dem spannenden Krimi auf der Traditionsrennstrecke von Le Mans gewann Kawasaki die 34. Auflage des historischen Langstreckenklassikers mit einem neuen Rekord von 834 gefahrenen Runden (entspricht 3.490,29 km) im Zeitraum von 24 Stunden.
Zudem ist es das erste Mal in der Geschichte des Rennens, das ein Team die 24 Stunden von Le Mans zum zweiten Mal hintereinander, in der gleichen Fahrerbesetzung gewinnen konnte.







